Buchstabe T

 

Tag: Siehe "HTML Tags".

Targeting: Dt. "Zielgruppenansprache". Inhalte (meist werblicher Art) werden zielgerichtet und kontextsensitiv in bestimmten Situationen oder für bestimmte Zielgruppen eingeblendet.

Term Vector: Liste der Worte einer Webseite [oder Website] in binärer Form zur Ermittlung der thematischen Breite einer Webseite [oder Website]. Term Vectors werden bei einigen Suchmaschinen auch zur Ermittlung inhaltlicher Dubletten oder zur Erkennung von Spam eingesetzt [Weitere Informationen: Suchmaschinen-Glossar von Klaus Schallhorn].

Text-Attribute: HTML-Tags, die zur Hervorhebung von Worten in einer Webseite dienen. Maßvoll eingesetzt, scheinen Worte, die durch Text-Attribute wie "Bold", "Strong", "Underlined" und "Italic" hervorgehoben wurden, eine höhere Relevanz für einige Suchmaschinen zu besitzen.

Theme Based Websites: Dt. "Themenbasierte Websites". Im Bereich Suchmaschinenoptimierung wird dieses Thema derzeit intensiv diskutiert. Die - sehr plausible - These ist hierbei, dass leistungsfähige Suchmaschinen dazu übergehen, das Thema von Websites zu ermitteln. Dieses könnte zwei Auswirkungen haben: Erstens könnten Websites mit einer großen Zahl von Seiten zum gleichen Thema einen Ranking-Vorteil haben. Zweitens könnten Links von thematisch verwandten Seiten beim Ranking ein höheres Gewicht erhalten als solche, deren Ursprungsseite nicht zum Thema gehört. Die Suchmaschine Google zeigt mit ihrem Adsense-Programm, dass sie die Ermittlung des Themas von Webseiten beherrscht. Es wäre nur konsequent, diese Fähigkeiten auch im Bereich der Such-Algorithmen einzusetzen. Auf diese Weise wäre auch ein weiterer Schritt bei der Abwertung künstlicher Verlinkungs-Konstruktionen (siehe "Gästebuch-Spam" oder "Link-Listen) getan.

Themenbasierte Websites: Siehe engl. "Theme Based Websites".

Thesaurus: Algorithmus, der zu einem gegebenen Keyword geeignete Synonyme vorschlägt. Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung ist die Nutzung eines Thesaurus sinnvoll, um alternative Suchbegriffe zu ermitteln, unter denen Internet-Nutzer eine Webseite suchen könnten.

Title: Siehe auch "Seitentitel". HTML-Tag zur Markierung des Seitentitels einer Webseite.

Toolbar: Toolbars sind Plugins, die in Browsern installiert werden können und diverse Funktionen beinhalten, z.B. den Direktzugriff auf eine Suchfunktion, Links oder Hintergrundinformationen zur aktuell angezeigten Webseite. Im Zusammenhang mit der Suchmaschinenoptimierung sind vor allem drei Toolbars extrem nützlich: Die klassische Google Toolbar, die im März 2004 gestartete Yahoo! Companion Toolbar sowie - als hilfreiches Instrument für Optimierer - die Suchmaschinen-Toolbar der Suchmaschinenkampagne. Zahlreiche weitere Suchmaschinen bieten Toolbars an.

Toter Link: Siehe engl. "Dead Link".

Tracking: Dt. "Nutzer-Verfolgung". Verfolgung von Nutzerbewegungen im Internet. Über den Referrer, der mit dem HTTP-Header übermittelt wird, kann z.B. festgestellt werden, auf welcher Webseite ein Nutzer zuvor war, bevor er eine Webseite aufruft. Auf dieser Weise kann nachvollzogen werden, über welchen Inbound Link ein Nutzer auf eine Website gekommen ist. Zudem kann ermittelt werden, für welche Seiten einer Website sich ein Besucher interessiert hat usw. Tracking ist eine wichtige Voraussetzung für die Erfolgskontrolle im Online-Marketing (vgl. "Logfile").

Traffic: Dt. "Daten-Verkehr". Bezeichnet das durch Abrufe von Webseiten und anderen Dateien entstehende Datentransfer-Volumen zwischen einem Server und dem Internet.

Trash Traffic: Dt. "Müllgleicher Datenverkehr". Traffic, der aus Sicht eines Website-Betreibers diesem keinen Nutzen bringt. Trash-Traffic entsteht z.B. durch fehlerhafte Verwendung von Keywords, fehlerhaft programmierte Spider, Hot Linking, Spam-Bots usw.

Trustrank: Trustrank bezeichnet ein Verfahren zur Qualitätsbeurteilung von Websites durch Suchmaschinen. Es geht zurück auf die Forschungspublikation "Combating Web Spam with TrustRank" aus dem Jahr 2004, die von zwei Stanford-Wissenschaftlern und einem Yahoo-Mitarbeiter verfasst wurde. Das Trustrank-Verfahren soll Suchmaschinen erlauben, Spam-Websites besser zu identifizieren. Das Verfahren nutzt das Konstrukt der "Vertrauenswürdigkeit": Suchmaschinen verstehen einen Link nach wie vor als eine Art "Empfehlung" durch die verlinkende Website. Doch wie vertrauenswürdig ist die Website wirklich, die einen Link gesetzt hat? Könnte es sich um den Versuch einer Spam-Website handeln, einer anderen Spam-Website durch einen Link eine bessere Position in Suchmaschinen zu verhelfen? Das Trustrank-Verfahren versucht, auf diese Frage eine Antwort zu finden: Es wird von der realistischen Überlegung ausgegangen, dass Spam-Websites keine Links ("Empfehlungen") von Websites erhalten, die selbst nicht der Kategorie Spam zuzuordnen sind, also als "vertrauenswürdig" eingestuft werden können. Um ein Trustrank-Prozess zu starten, ist es zunächst notwendig, eine bestimmte Anzahl von Websites hinsichtlich ihres Spam-Status manuell zu bewerten; die Linkstrukturen dieser "vertrauenwürdigen Teilmenge" von Websites werden dann als Ausgangspunkt für die Trustrank-Berechnungen genutzt. Ein Link von einer vertrauenswürdigen Website erhöht den Trustrank (bzw. die Vertrauenswürdigkeit), ein Link von einer Spam-Website reduziert den Trustrank. Google hat sich 2005 den Begriff "TrustRank" schützen lassen. Ob, wann und in welcher Form dieses Verfahren zum Einsatz kommen wird, bleibt abzuwarten.

 

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